Podo-Posturaltherapie

Defizite in der Muskulatur des Fußgewölbes (Senk-, Spreiz-, Platt- und Hohlfuß) verursachen Fehlbelastungen der darüberliegenden Gelenke über aufsteigende Muskelketten. Es können schmerzhafte einseitige Beckenhochstände b.z.w. Beinlängenverkürzungen, Skoliosen, Verspannungen bis hin zu Knie- Hüft- und Kiefergelenksbeschwerden entstehen.

Der “Podologe” ist in Holland ein medizinischer Berufsstand mit dem Spezialgebiet der Beeinflussung und Ausbalancierung der Körperhaltung mittels sogenannten “Podosohlen(proprozeptiv und biomechanisch wirkenden Therapiesohlen). Diese, bei uns neuartige Methode der Podo-Posturaltherapie erfordert sehr viel Hintergrundwissen über Funktion und Zusammenhänge von Neurophysiologie, Körperstatik und myofaszialer Muskelketten.

Die Therapie ist vom Ansatz her zur herkömmlichern orthopädischer Einlagenversorgung grundverschieden und geht darüber hinaus.

Die wichtigsten Unterschiede und Vorteile der Podo-Orthesiologischen Therapiesohle:

  • dünn und flexibel (drückt nicht beim gehen und passt in jeden Schuh)
  • stimuliert die propriozeption (Tiefensensibilität) der Muskulatur und korrigiert über sogenannte “monosynaptische Reflexe” Fehlentwicklungen in der Körperstatik
  • stützt nicht nur das knöcherne Fussgewölbe sondern regt die kurze Fußmuskulatur an selbst ihre Funktion wieder aufzunehmen
  • minimiert die Gefahr einer Hallux- oder Krallenzehenbildung
  • beugt einseitigen Degenerationen (Arthrosen) von Gelenken vor und verringert die Belastung schon bestehender Deformationen.
  • Hilft natürlich auch bei bestehenden Fußerkrankungen wie z.B. Hallux -valgus, -rigidus, Fersensporn, Mortonsche Neuralgie, u.ä.m

Die propriozeptive Wirkung der Sohle ist bei voll ausgebildetem Nervensystem am effektivsten.

Daher empfiehlt es sich, bei Bedarf,  Kinder erst ab dem 6. Lebensjahr regulativ zu beeinflussen.

vertiefende Informationen in meinem Chiro-Blog