Die Gutdeutsch-Methode

Die Gutdeutsch-Methode basiert auf meiner Chiropraktik-Ausbildung in den USA sowie auf den aus der Ausbildung resultierenden Erkenntnissen aus der Biomechanik und deren Auswirkung auf die neuromuskuläre Situation.

Schmerzen und Verspannungen entstehen zumeist aus Störungen an Gelenken und Bändern. Störungen am Gelenk verursachen Irritationen am Band-Kapselapparat und sorgen wiederum für Spannungen in der Muskulatur. Je länger dieser Zustand anhält, desto größer der Schmerz und desto schwerwiegender die Auswirkungen.

Ist die Gutdeutsch-Methode Chiropraktik?

Nein. Viele Erkenntnisse stammen aus der Chiropraktik bzw. aus der Chiropraktik zugrunde liegenden Mechanismen und Funktionen des Körpers. Bei der Gutdeutsch-Methode wird jedoch keine Manipulation im Sinne der Chiropraktik durchgeführt.

Viel eher ist die Gutdeutsch-Methode mit einer Mobilisation von gestörten und irritierten Gelenken primärer und sekundärer Art zu vergleichen. Es handelt sich um eine Kombination aus persönlichen Erkenntnissen der strukturellen integrativen Körperarbeit (z.B. Rolfing) und verschiedenen Soft-Tissue-Techniken aus Osteopathie und moderner amerikanischer Chiropraktik.

Auch die Podopostural-Therapie ist ein integrierter Bestandteil der Gutdeutsch-Methode und wirkt primär über neuromuskuläre Reflexmuster (Propriozeption) positiv auf die Körperaus- und aufrichtung.

Zahlreiche Störungsbilder resultieren aus einem funktionellen Beckenschiefstand. Beim Ersttermin wird daher neben einem podologischen Fußabdruck und einer Funktions-Analyse der Wirbelsäule mit dem Medimouse-System auch eine eventuelle Beinlängendifferenz ermittelt, um gefundene Störungen und Dysfunktionen anschließend zu korrigieren.